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Restaurierung und Konservierung historischer, moderner und zeitgenossischer Gemlde, russische Ikonen, Holzskulpturen und Rahmen.
russische   restaurierung   konservierung   moderner   zeitgenossischer   ikonen   holzskulpturen
Hinzugefügt am 30.01.2012 - 01:52:38 vom xxyz1234
Kategorie: Kulturen RSS-Feed exportieren
 
 
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Referenzen
Restaurierung die bedeutensten Objekte aus Bayern.   Stadt Objekt Endkunde Restaurierungsarbeiten Kaufering Kath. Pfarrkirche St. Johannes Baptist Diözese Augsburg Konservierung und Restaurierung des Haidenbucher Epitaphs Innsbruck Hofburg Burghauptmannschaft Hofburg Innsbruck Restaurierung der gefassten Ausstattung der Kaiserappartements Augsburg Fürstenzimmer im Rathaus Stadt Augsburg Konservierung und Restaurierung großformatiger Gemälden Altomünster Katholische Pfarr- und Klosterkirche St. Alto Staatliches Bauamt München-Freising Untersuchung, Konservierung und Restaurierung der gefassten Ausstattung und Skulpturen Augsburg Schätzlerpalais Stadt Augsburg Untersuchung, Konservierung und Restaurierung großformatiger Gemälden Eichstätt Schutzengelkirche Diözesanbaumamt Eichstätt Untersuchung, Konservierung und Restaurierung großformatiger Gemälden Haimpertshofen (Lkr. Pfaffenhofen) Kath. Pfarrkirche St. Stephan Bayerisches Landesamt für Denkmalpflege Konservierung und Restaurierung eines Renaissanceretabels Heiligenstadt (Gemeinde Ganghofen) Wallfahrtskirche St. Salvator Bayerisches Landesamt für Denkmalpflege Konservierung und Restaurierung eines spätgotischen Flügelaltars Landsberg am Lech Jesuitenkirche Heilig Kreuz Kath. Pfarrgemeinschaft Landsberg Mariä Himmelfahrt Konservierung und Restaurierung der gefassten Ausstattung und Skulpturen Marienberg Wallfahrtskirche Maria Himmelfahrt Staatliches Bauamt Passau Konservierung und Restaurierung der gefassten Ausstattung München Cuvilliés-Theater in der Residenz Staatliches Bauamt München 1 Konservierung und Restaurierung der gefassten Ausstattung und Skulpturen Riesen (Steingaden) Hofkapelle Moser Deutsche Stiftung Denkmalschutz Konservierung und Restaurierung der gefassten Ausstattung Rinchnach Pfarrkirche St. Johannes der Täufer Diözese Passau Konservierung und Restaurierung der gefassten Ausstattung Tegernsee Pfarrkirche St. Quirin Diözese München-Freising / Kath. Kirchenstiftung Tegernsee Untersuchung, Konservierung und Restaurierung großformatiger Gemälden Föching Pfarrkirche Engelfigur Untersuchung, Konservierung und Restaurierung Vortivbilder, Hochaltarbild und Seitenaltar Ingolstadt Engelfigur von Ch.Jorhan St. Michael Untersuchung, Konservierung und Restaurierung München Paravent Privat Untersuchung, Konservierung und Restaurierung Haimpertshofen Altar   Untersuchung, Konservierung und Restaurierung München Ikonen Hl.Nikolei und Festikone "Pokrow" Privat Untersuchung, Konservierung und Restaurierung Landshut-Berg Pfarkirche Hl.Blut Ch. Jorhan d.Ä. Untersuchung, Konservierung und Restaurierung Anbetungsengel München Stillleben von Isaak Soreau Privat Untersuchung, Konservierung und Restaurierung München Tafelbild von J. van Goyen Privat Untersuchung, Konservierung und Restaurierung München Oasisbild, Stillleben, Porträt Hotel "Bayerischer Hof" Untersuchung, Konservierung und Restaurierung Abensberg Bilder und Tafel Museum Abensberg Untersuchung, Konservierung und Restaurierung Freising Altäre Heilig-Kreuz KirMünchen Untersuchung, Konservierung und Restaurierung München Abstrakt, Födorov Privat Untersuchung, Konservierung und Restaurierung München Kastulus Privat Untersuchung, Konservierung und Restaurierung München Haunwang Privat Untersuchung, Konservierung und Restaurierung Augsburg Saal im Rathaus Stadt Augsburg Konservierung und Restaurierung 4 großformatiger Gemälden Augsburg St. Anna Kirche Stadt Augsburg Konservierung und Restaurierung zwei Emporenbilder
23.01.2013 - 20:12:33
http://www.restaurator-muenchen.com/de/referenzen-de/13-referenzen.html
 
Olena Balun
M.A., Kunsthistorikerin, geboren am 21.09.1982 in Kiew/Ukraine.   Studierte Germanistik an der Taras-Schewtschenko-Universität Kiew und Kunstgeschichte an der Ludwig-Maximilians-Universität München. Derzeit promoviert sie an der LMU München über die Einflüsse der Volkskunst auf die Motivik der ukrainischen Avantgarde. Ihren Forschungsschwerpunkte sind Klassische Moderne, Kunst und totalitäre Regime und zeitgenössische Stadtarchitektur.
04.06.2012 - 15:30:09
http://www.restaurator-muenchen.com/de/31-olena-balun.html
 
Die Welt des Bibliophilen und Kunstsammlers
Authorin: Olena Balun Am 11. Juli wird im Jüdischen Museum München der zweite Teil der Wechselausstellung Juden 45/90 unter dem Titel Von ganz weit weg – Einwanderer aus der ehemaligen Sowjetunion eröffnet, in welcher ein beträchtlicher Teil dem Sammler, Bibliophilen und Kunsthistoriker Julius Genss gewidmet ist.   Julius Genss wurde 1887 in Jurjew (heute Tartu) geboren. Als Anwalt hatte er keine Zuneigung zu seinem Beruf und fing 1912 an Architektur an der technischen Universität in München zu studieren. Das Studium musste aus gesundheitlichen Gründen zwar unterbrochen werden, das Kunstleben in München, dem damals wichtigsten Zentrum der grafischen Kunst in Europa, prägte ihn stark. Dem Studium in München folgte ein längerer Aufenthalt in Moskau und eine enge Bekanntschaft mit der Avantgarde. Mit gesammelten Erfahrungen kehrte Genss 1918 nach Tartu zurück, wo er ins rege kulturelle Leben der Stadt eintauchte. Er hielt Vorlesungen an der Tartuer Kunstschule, engagierte sich für jüdische Kulturautonomie Estlands, war aktiver Mitglied von Pallas, der estnischen Gesellschaft der Künstler und Literaten. Bis 1939 gelang es ihm eine der größten Kunstbibliotheken im baltischen Raum zusammenzutragen sowie eine große Kunstsammlung, deren größte   Abteilungen der estnischen, russischen und der jüdischen Kunst gewidmet waren. Den Wunsch zeitgenössische jüdische Kunst zu sammeln entdeckte er im Laufe der Vorbereitung eines wichtigen Projekts in seinem Leben, der Wanderausstellung moderner jüdischer Grafik. Er setzte sich zum Ziel das Interesse der Öffentlichkeit an zeitgenössischer jüdischer Kunst zu wecken und konnte die Ausstellung Jüdische Grafik 1938/39 mit Erfolg in Tallinn, Tartu und Riga präsentieren. Der zweite Weltkrieg hinderte weitere Realisierung dieses Projektes. 1940 musste Julius Genss mit Familie in Evakuierung gehen, seine Bibliothek und Kunstsammlung wurde durch den Einsatzstab Reichsleiter Rosenberg beschlagnahmt. Nach dem Krieg wurde die Sammlung ihrem Besitzer nicht zurückerstattet, sondern zwischen den einzelnen Institutionen der Sowjetunion aufgeteilt. Durch einen glücklichen Zufall bekam er jedoch einen Teil der grafischen Werke zurück, die 1938/39 in der Ausstellung Jüdische Grafik präsentiert wurden. Mit Hilfe dieses Materials rekonstruiert Jüdisches Museum die von Genss konzipierte Ausstellung Jüdische Grafik, wobei dem Betrachter neben den geretteten Kunstwerken auch die Verluste vor Augen geführt werden. Neben der Grafik werden einzelne Raritäten der Sammlung Genss präsentiert, wie das Faksimile der Darmstädter Haggada und die Hohelied-Rolle mit Illustrationen von Ado Vabbe unter Mitarbeit von Julius Genss. Außerdem erlaubt die Ausstellung einen Einblick in die private und berufliche Welt des Bibliophilen und Kunstsammlers.   Olena Balun
22.05.2012 - 00:52:40
http://www.restaurator-muenchen.com/de/knowledge-base-de/29-julius-genss-ausstel ...
 
Praktikum Buchhalter/in
Wir sind auf der Suche nach ein(e) Buchhalter(in).   Qualifikationen: Analysefähigkeit, Teamfähigkeit, Motivation Sicherer Umgang mit MS-Office (insb. Power Point) Russischkenntinsse sind erwünscht Buchhaltungssoftware, z.B. Lexware Erste Erfahrungen im Bereich Buchhaltung sind von Vorteil     Aufgaben und Tätigkeiten  - Funktionen im Bereich Rechnungswesen und  Buchhaltung ausführen, - die monatlichen Abschlussbuchungen vorbereiten,   - den Jahresabschluss  ausführen, - Buchhaltung organisieren,   - Alla Belege kontieren,    - die Finanzmittel überwachen - Finanzwesen organisieren   - Zahlungsverkehr abwickeln   - Mahnwesen durchführen    - Kasse führen     - Inkassowesen durchführen  - steuerliche Fragen regulär klären  - Steuererklärungen abfassen   Bewerbungsunterlagen senden Sie bitte an: info@restaurator-muenchen.com
21.05.2012 - 19:41:27
http://www.restaurator-muenchen.com/de/job-de/28-buchhalter.html
 
Praktikumsstelle Online Marketing
Stellenbeschreibung:   Umsetzen die interessante Projekte in den Bereichen Online Marketing, Affiliate Marketing, Webseiten und SEO.   Standort: München oder per remout Deutschlandweit.     Das bitten wir: Mitarbeit an der Konzeption und Realisierung von Künstler-Portalen Erfahrung an Online Marketing Maßnahmen insbesondere S>E>O und Affiliate Marketing Erfahrung an Web Seiten analysieren und optimieren Das bitten wir:- Mitarbeit an der Konzeption und Realisierung von Künstler-Portalen - Erfahrung an Online Marketing Maßnahmen insbesondere S>E>O und Affiliate Marketing - Erfahrung an Web Seiten analysieren und optimieren     Sprachen: Deutsch als Muttersprache Russisch nice to have     Bewerbungsunterlagen senden Sie bitte an: info [AT] restaurator-muenchen.com
20.05.2012 - 16:33:23
http://www.restaurator-muenchen.com/de/job-de/27-praktikumsstelle-online-marketi ...
 
Медицинский центр в Мюнхене
Компании по организации диагностики: Отдел "медицинского обслуживания в Германии" компании "Business Serveces Team" - Диагностика в Германии. Отдел "медицинского обслуживания в Мюнхене" компании "Business Serveces Team" - Диагностика Мюнхен. Центр диагностики в Германии "German Doctor": Диагностика в Германии. Центр диагностики в Мюнхене "German Doctor": Диагностика Мюнхен. Центр организации медицинского обслуживания: Диагностика в Германии. Центр организации медицинского обслуживания: Диагностика Мюнхен.   Организация и сопровождение медицинского обслуживания в Германии:    - Медицинское сопровождение в Германии    - в специализированных клиникых Германии    - в лучшых больницах Германии   - Мед. обслуживание в Мюнхене   - обслуживание в клинике Мюнхена    - обслуживание в больнице Мюнхена     Компании по организации лечения: Отдел "медицинского обслуживания в Германии" компании "Business Serveces Team" - Лечение в Германии. Отдел "медицинского обслуживания в Мюнхене" компании "Business Serveces Team" - Лечение Мюнхен. Центр лечения в Германии "German Doctor": Лечение в Германии. Центр лечения в Мюнхене "German Doctor": Лечение Мюнхен. Центр организации медицинского обслуживания: Лечение в Германии. Центр организации медицинского обслуживания: Лечение Мюнхен.     - Лечение в городе Берлине и Дюссельдорфе ( поиск и подбор специализированной клиники, нахождение подходящей больницы, организация лечения в Берлинских клиниках и диагностика в Дюсселдорфе) - Консультации профессоров - Диагностика раковых заболеваний,  - Медицинское обследование в больницах - Амбулаторное лечение в больницах - Стационарное лечение - Реабилитация и лечебно-оздоровительный отдых - Онкология - Гинекология - Урология - Неврология - Эндокринология - Пульмонология
19.04.2012 - 09:11:21
http://www.restaurator-muenchen.com/ru/partner-ru/26-lechenie-ru.html
 
Zur Restaurierung der Seitenaltargemälde aus der Schutzengelkirche Eichstätt
Autor: Dipl. Restauratorin J. Gens Gemälde In den Jahren 2008/2009 arbeitete ich als freiberufliche Restauratorin in München an der Konservierung und Restaurierung der Seitenaltargemälde aus der Schutzengelkirche zu Eichstätt. 3 der insgesamt 6 großformatigen, barocken Gemälde entstanden in der Zeit um 1730 und stammen aus der Werkstatt des Malers Johann Georg Bergmüller. Die Bildwerke des im Augsburger Raum berühmten Altarblattmalers und Freskanten, Lehrer und später Direktor der 1710 gegründeten Augsburger Reichsstädtischen Akademie, sind von beachtlicher künstlerischer Qualität und erwecken damit besonderes kunsthistorisches Interesse. Restauratorisch und kunsttechnologisch, aber auch im Hinblick auf restaurierungsgeschichtliche Veränderungen besonders interessant stellte sich die Bearbeitung der 2 jeweils über 4 m hohen und 2 m breiten Gemälde „Maria als Himmelskönigin (im Kreise der Vorfahren Jesu)“ und „Kreuzigung Jesu Christi“ heraus. Diese befinden sich jeweils an den Seitenaltären der östlichten Seitenkapelle auf der Nord- und Südseite, in nächster Nähe zum Hochaltar. Das erste Altargemälde zeigt Maria als von Engeln umringte Himmelskönigin. Ihr zur Seite im Hintergrund stehen die Eltern Anna und Joachim, zu Marias Füßen die Vorfahren Jesu, Abraham und König David. In der unteren Bildmitte ist der Erzengel Michael abgebildet, im Begriff den Drachen zu töten, der die Weltkugel in seinen Klauen hält. Das zweite Gemälde stellt den sterbenden Christus am Kreuz dar, zu seinen Füßen trauernd seine Mutter Maria, der Jünger Johannes und Maria-Magdalena. Obwohl sich auf beiden Bildern Signaturen von Bergmüller finden, werden sie dem deutsch-österreichischen Maler Johann Evangelist Holzer, dem durch Archivalien belegten Maler des Hochaltargemäldes zugeordnet,. Holzer ist ab etwa 1730 in Augsburg nachweisbar. Er machte sich insbesondere einen Namen als gefragter Fassaden- und Freskomaler, 1737 wurde er von Bischof Johann Anton II. von Feyberg, dessen Sommerresidenz er ausmalte, zum fürstbischöflich-eichstättischen Hofmaler ernannt. Holzer gilt als Bergmüllers größter Schüler, der mit diesem eng zusammen im Werkstattverband arbeitete. In der für großformatige Gemälde vorgesehenen Umgebung im Kircheninnenraum nimmt der Betrachter zum Bild automatisch einen größeren Abstand ein. Die Darstellung lässt sich nur aus einer gewissen Entfernung vollständig erfassen. Eine eingehende Betrachtung der Bildoberfläche im Detail ist wegen der hohen Aufhängung und der aufwendigen Altarvorbauten in der Regel unmöglich. Den Restaurator jedoch bringt die Untersuchung und Bearbeitung eines solchen Altargemäldes, ausgebaut und gut zugänglich im Restaurierungsatelier, der „Materie“ näher als jeden anderen. Durch den über einen langen Zeitraum erfolgenden Restaurierungsprozess, die intensive Beschäftigung mit Bilddetails z.B. bei der Anfertigung von Retuschen und nicht zuletzt die im Atelier gegebene Möglichkeit naturwissenschaftlicher Untersuchungsverfahren, wie z. B. der Betrachtung unter dem Mikroskop, offenbaren sich dem Restaurator künstlerische Raffinesse oder Detailreichtum der Malerei, kunsttechnologische Besonderheiten aber auch restaurierungsgeschichtliche Eingriffe und Veränderungen an einem Gemälde. Die Fülle an zusätzlichen Eindrücken und Informationen, die dem normalen Kirchenbesucher verborgen bleiben, können Wahrnehmung und Beurteilung eines Bildes jedoch entscheidend beeinflussen. Filmausschnitt: Restaurierung von Gemälden von Johann Georg Bergmüller und Johann Evangelist Holzer Frühere Restaurierungen Wie Quellen belegen, wurden beide Gemälde im Jahr 1910 aus den Seitenaltarnischen der Schutzengelkirche ausgebaut und in der Königlichen Gemäldegalerie Augsburg restauriert. Neben einer Erneuerung der größtenteils beschädigten, hölzernen Spannrahmenkonstruktion wurde im Zuge der hier durchgeführten Restaurierungsarbeiten die Leinwand beider Bilder zur Stabilisierung doubliert. Die Malschicht wurde außerdem „gründlich gereinigt“. Einem erhaltenen, historischen Kostenvoranschlag ist weiter zu entnehmen, dass beide Gemälde in den Jahren 1962/63 ein erneutes, bis heute letztes Mal restauriert wurden. Diese Maßnahmen umfassten, „(…)die vergilbten Lackschichten abzunehmen, Löcher und Beschädigungen auszubessern, farbig einzustimmen und zu überziehen“.   Erhaltungszustand / Restaurierungsmaßnahmen „Maria als Himmelskönigin“ Das Mariengemälde zeigte bei allgemein stabilem Zustand nur minimale Kratzer und Fehlstellen der Malschicht. Neben einer starken Verschmutzung zeigten sich auf der Bildoberfläche jedoch großflächige, starke Krepierungen. Das Schadensbild war so ausgeprägt, dass große Bereiche der Darstellung, besonders an den Figuren Anna und Jochim sowie an den Engelsfiguren im Himmel, trüb erschienen und nur mehr schemenhaft zu erkennen waren. Durch verschiedene frühere Behandlungen präsentierte sich das Gemälde in sehr ungleichmäßigem Erhaltungszustand. Während das untere Bilddrittel recht homogen wirkt, schien gerade die Figur der Maria partiell aus der Darstellung „herausgereinigt“ und mittels patinierender Lasuren gering an die Umgebung angeglichen worden zu sein. Vorwiegend im Bereich des Himmels und des Marienmantels befanden sich großflächige dunkel-fleckige Übermalungen. Umrisse, Konturen und Schatten wurden insbesondere an krepierten Stellen im Bild nachgezogen, wohl um die verunklärte Darstellung wieder scharf zu zeichnen. Die als dunkle Linien und Schatten erkennbaren Übermalungen fanden sich vorwiegend an den Konturen der dargestellten Engel. Beide Phänomene zusammen führten zu einer sehr fleckigen und unruhigen Gesamtwirkung der Darstellung. Nach partieller Festigung und Reinigung der Gemäldeoberfläche wurde nun zunächst versucht, die krepierten Stellen mit Hilfe von Lösungsmitteldämpfen zu regenerieren. Wenn auch durch diese Behandlung stellenweise eine deutliche Verringerung der Krepierungen erzielt werden konnte, so war dennoch eine vollständige Regenerierung aller betroffenen Bildbereiche nicht in zufrieden stellendem Maße möglich. Es blieben vielmehr einzelne, ungleich regenerierte Partien nebeneinander bestehen, die insgesamt kein homogenes Erscheinungsbild ergaben. Außerdem zeigte sich nach Erstellung von Freilegungsmustern am blauen Mantel der Maria, dass die störenden Übermalungen nur hartnäckig und zusammen mit dem Firnis zu entfernen bzw. zu reduzieren waren. Deshalb entschied man sich für die weitestgehend vollständige Abnahme der vergilbten Firnisschicht sowie die Abnahme der mittlerweile gedunkelten Kittungen und Retuschen. Wie sich im Laufe der Firnis- und Retuschenabnahme zeigte, kann man davon ausgehen, dass am Gemälde 2 Übermalungsphasen stattgefunden haben, die eine bei der ersten Restaurierung 1910 und die zweite im Zuge der Maßnahmen von 1962. Während sich die Retuschen der zweiten Restaurierungsphase zusammen mit dem Firnis leicht lösen ließen, waren die starken Übermalungen der ersten Phase kaum zu entfernen. Das Gemälde muss offenbar nach der Restaurierung 1910 durch Reinigungsmaßnahmen so massiv verputzt geworden sein, dass großflächige Übermalungen der gesamten Bildfläche nötig wurden. Deshalb wurde die Bildschicht in großem Stil übermalt. Insbesondere auf der linken Bildhälfte, in dunkleren und orangen Bereichen im Hintergrund waren noch Reste von großflächigen früheren Übermalungen vorhanden, die im Zuge der Firnisabnahme entfernt werden konnten. Dass die Überarbeitungen ganzflächig in ausgebautem Zustand des Gemäldes erfolgten, wurde auch an den Bildrändern deutlich. Diese schienen nach Abnahme des goldenen Zierrahmens perfekt erhalten zu sein. Da die Bildränder normalerweise vom Rahmen verdeckt und dadurch vor äußeren Einflüssen geschützten sind, schien dies auf den ersten Blick ein typisches Erscheinungsbild zu sein. Freilegungsproben ließen aber schnell erkennen, dass es sich bei den vermeintlich gut erhaltenen Randbereichen nicht um die erhaltene originale Malerei handelte, sondern ebenfalls um Übermalungsreste. Diese waren allerdings künstlerisch sehr hochwertig zum verwechseln ähnlich in „Bergmüllerschem“ Stil ausgeführt wurden. Da sich die Übermalungsreste der 1. Restaurierungsphase unter dem Zierrahmen vollständig erhalten haben erfolgte die erneute Reinigung des Gemäldes während der 2. Restaurierungsphase 1962 offenbar in eingebautem Zustand in der Kirche, eher schnell und weniger sorgfältig. Vermutlich um unregelmäßige Reinigungsergebnisse nachträglich zu vergleichmäßigen, wurde der Bereich des Himmels großzügig mit gelbbraunen Lasuren („Galerieton“), einer Art nachträglicher Patinierung, überzogen. Diese erstrecken sich bis auf die Engelsfiguren und den blauen Marienmantel. Tiefer liegende zusätzliche Reste von gelbgrünen Übermalungsschichten, die während der Freilegungsarbeiten im Bildhimmel abgenommen werden konnten, zeigten außerdem, dass in den der Sonneneinstrahlung stärker ausgesetzten oberen Bildpartien schon vor der ersten Restaurierungsphase Lichtschäden bestanden haben müssen. Die ursprünglich blaue Farbe des Himmels veränderte ihren Farbton ins Gelb-hellgrüne und wirkte dadurch wie ausgeblichen. Die Übermalungen orientierten sich dementsprechend am veränderten Farbton. Mit der Abnahme des Firnis konnten gleichzeitig nachträgliche farbige Lasuren und grobe Retuschen entfernt werden. Das Endergebnis nach der Feilegung war sehr erfreulich. Glücklicherweise hatte sich noch erstaunlich viel Originalsubstanz unter den Übermalungen erhalten. Verputzungen der Malschicht hielten sich glücklicherweise in Grenzen. Die Feinheiten der Malerei kamen wieder deutlich zum Vorschein, bisher versunkene Details traten wieder zutage, wie z. B. Bäume auf dem Hügel im Hintergrund rechts unten, die zuvor von den dicken Übermalungsschichten verdeckt waren. Das Gemälde erhielt insgesamt eine klarere und duftigere Wirkung. Nachdem schließlich noch wenige kleine Stellen, an denen alte Kittungen entfernt worden waren, sowie neu entstandene minimale Fehlstellen gekittet waren, wurden die Fehlstellen umfassend retuschiert. Zum Abschluss der Restaurierungsmaßnahmen erhielt das Gemälde wieder einen neuen Firnisüberzug, der die Malschicht schützt und ihre ursprüngliche Farbintensität und Brillanz wieder zur vollen Geltung bringt. Vor Auftrag des Firnis konnte erfreulicherweise am unteren Bildrand mittig, links vom dargestellten Drachenkopf, auf der Weltkugel das Monogramm des Malers Bergmüller mit vollständiger Signatur und Jahreszahl „A 1733. JBergmiller pinx.“ unter UV-Licht sichtbar gemacht und fotografisch dokumentiert werden. Bei normaler Beleuchtung unter Tageslicht ist die extrem verputzte Signatur dagegen fast vollkommen unsichtbar. Zwischenzustand Endzustand   „Kreuzigung Jesu Christi“ Auch die Kreuzigungsszene wies eine starke Verschmutzung der Bildoberfläche auf. Der Erhaltungszustand des Gemälde war jedoch ansonsten ebenfalls stabil. Vor allem der linke Arm Christi war mit zahlreichen älteren Kittungen versehen, die durch ihren der originalen Malerei abweichenden Farbton und Glanzgrad deutlich und störend hervortraten. Insbesondere auch die Randbereiche der Originalleinwand wurden größtenteils überkittet. Wohl im Rahmen der 2. Restaurierung 1962 wurde ganzflächig ein neuer Überzug aufgebracht. Das vorherrschende Schadensbild am Gemälde war ein im Laufe der Zeit entstandenes ausgeprägtes Craquelee mit starker Schüsselbildung der aufstehenden Malschichtschollen. Dies beeinträchtigte das gesamte Erscheinungsbild vor allem auch in den zentralen Bildbereichen, an Körper und Gesicht des Christus sowie an der Figur der Magdalena ästhetisch enorm. Eigentlich waren sämtliche Schattenbereiche und braune Partien von der Craqueleebildung betroffen. Die Oberfläche wirkte insbesondere im Streiflicht durch starke Lichtreflexe und ungleichmäßigen Glanz sehr unruhig. Partielle leichte Krepierungen, v. a. am Körper der Christusfigur, sowie partielle helle Ablagerungen evtl. von Leimrückständen der Doublierung ließen die Malschicht zudem stellenweise trüb erscheinen. Die Klarheit der Malerei war hierdurch in weiten Bereichen verloren gegangen. Im Rahmen der Restaurierungsmaßnahmen mussten deshalb zuerst gelockerte Malschichtpartien gefestigt werden. Unter Einbringung eines geeigneten Festigungsmittels ließen sich die aufstehenden Kanten der einzelnen Malschichtschollen zugleich erweichen, unter Zufuhr von Wärme und leichtem Druck niederlegen und wieder am Untergrund fixieren. Dies führte zu einer erheblichen optischen Beruhigung der Bildoberfläche. Erst nach der Malschichtfestigung konnte schließlich eine Reinigung der Gemäldeoberfläche ohne Gefahr weiterer Malschichtverluste erfolgen. Nach Abschluss der Reinigungsarbeiten zeigte sich das Gemälde zwar allgemein in relativ gutem Erhaltungszustand. Es wurde aber deutlich, in welch großem Ausmaß die gesamte Bildfläche bei früheren Restaurierungen verputzt worden war. Dennoch zeigte sich nach der Reinigung die hohe Qualität der Malerei, die in den Details sehr fein ausgeführt ist. Besonders in den dunklen, braunen Partien im Bildhintergrund war die Malerei sehr stark reduziert. Besonders in Lichtpartien sowie z. B. an dem in mehreren übereinander liegenden Lasuren aufgebauten roten Gewand Marias sind die zuoberst aufgetragenen, dünnen Farbschichten in großen Teilen fast völlig verloren gegangen. Die Malerei ist ganzflächig mit einem rotem Grund unterlegt. Vorwiegend im Bildhintergrund lag diese Grundierung an verputzten Stellen nun großflächig frei. Zudem hat sich im Bereich des Himmels die ehemals leuchtend blaue Farbe, wie schon beim Marienbild, als Folge intensiver Lichteinwirkung farblich leicht ins Gelb-grüne verändert. Durch die massiven Malschichtverluste und farblichen Veränderungen erscheint die Malerei heute in völlig anderer Qualität. Durch den Verlust an Lasuren fehlen im Bild die „Halbtöne“. Die Darstellung wirkt deshalb vereinfacht, gleichzeitig aber auch wesentlich kontrastreicher. Auch tritt die rote Grundierung durch die Verputzungen heute viel stärker in Erscheinung, als dies ursprünglich vom Maler beabsichtigt war. Die Darstellung hat jedoch trotz des veränderten Erscheinungsbildes nichts von ihrer hohen emotionalen Wirkung auf den Betrachter eingebüßt. Diese erhöht sich vielmehr durch die gesteigerten Hell-Dunkel-Kontraste von Licht und Schatten. Durch die vermehrten Rotanteile erhält darüber hinaus der sich verfinsternden Himmel im Bild eine beinah gespenstische Lichtstimmung, die der Sterbeszene besondere Dramatik verleiht. Das zuvor freigelegte Mariengemälde präsentierte sich nach der Firnisabnahme in vergleichbarer Farbstimmung wie die Kreuzigungsszene nach Abschluss der Reinigung und Abnahme grober Retuschen. Deshalb wurde im Weiteren auf eine komplette Firnisabnahme des ohnehin durch früheren Reinigungen stark in Mitleidenschaft gezogenen Gemäldes verzichtet. Es wurden lediglich gedunkelte frühere Retuschen abgenommen, bestehende alte Kittungen überarbeitet sowie neu entstandene Fehlstellen in der Malschicht gekittet und schließlich retuschiert. Besondere Sorgfalt erforderte dabei die farbliche Integration stark verputzter und aufgehellter Partien, besonders im Inkarnat Christi, am Querbalken des Kreuzes, im Bildhintergrund und am grünen Gewand von Maria-Magdalena. Durch den abschließenden Auftrag einer zusätzlichen, dünnen Firnisschicht konnten bestehende Krepierungen zum größten Teil regeneriert und zugleich die Farbsättigung intensiviert werden. Am unteren Bildende, rechts vom Totenschädel, hat Bergmüller auch dieses Bild mit dem vollen Namenszug „JBergmiller“ signiert. Leider ist die schwarze Schrift auf braunem Hintergrund im Laufe der Zeit sehr stark reduziert und deswegen bei bloßer Betrachtung mit normaler Beleuchtung kaum erkennbar. Durch Fotografieren unter optimaler Ausleuchtung konnten die Anfangsbuchstaben der Signatur jedoch deutlich sichtbar gemacht werden.   Dank   Ich bedanke mich vielmals bei Frau Cornelia Hagn, Bayerisches Landesamt für Denkmalpflege München, für die qualifizierte Betreuung dieses umfangreichen Restaurierungsprojektes und ihr persönliches Engagement. Auch danke ich den zahlreichen interessierten Kunsthistorikern für den regen Informationsaustausch, der die Restaurierungsarbeiten besonders bereicherte. Schließlich bedanke ich mich ganz herzlich bei Herrn Thomas Schoeller sowie bei allen Kollegen. Insbesondere danke ich Marlis Dörhöfer für ihre hilfreiche Unterstützung.
12.04.2012 - 21:58:07
http://www.restaurator-muenchen.com/de/knowledge-base-de/16-restaurierung-seiten ...
 
Interview zur Ausstellung
Ausstellung "Judaica Sammlung von Julius Genss"             Schir Haschirim (Hohelied), gestaltet von Julius Genss und Ado Vabbe Tartu, 1932 Tempera am Pergament, Holz, Elfenbein, 527 cm x 52,5 cm   Schir Haschirim (Hohelied)   Ich erinnere mich, dass das Hohelied immer in unserer Familie war. Es kam sehr selten vor, dass mein Vater diese Rolle, die fast sechs Meter lang ist, aus dem Schrank holte. Sie wurde nur Leuten gezeigt, die dieses Kunstwerk richtig schätzen konnten. Obwohl Ado Vabbe zu den bedeutendsten Künstlern Estlands gehört, wurde das von ihm illustrierte Hohelied nie ausgestellt. Während meiner Arbeit, ale Restauratorin im staatlichen Restaurierungszentrum „Kanut“ in Tallinn habe ich unter der Leitung eines Lederrestaurators die Rolle restauriert.   Erinnerung   Alle Baltischen Republiken, besonders Estland, waren sehr europäisch orientiert. Ich wuchs in einer Atmosphäre von Kunst, Literatur und klassischer Musik auf. Durch finnische Fernsehprogramme, die wir in Tallinn anschauen konnten, machte mich mein Vater mit den besten Filmen der Kinogeschichte bekannt. Das besondere Haus von Lilja Brik, wo bis zum heutigen Tag meine Tante Dr. Inna Gens−Katanjan, Kunsthistorikerin und Expertin für japanisches Kino, in Moskau lebt, war für alle Intellektuelle, auch aus dem Ausland, immer offen. Dazu zählten Personen wie Wladimir Majakowsky, Alexander Rodchenko, Sergei Paradschanow, Andrei Tarkowski, Maya Plisetskaya, Yves Saint Laurent, Paul Robeson, die Schwester von Lilja Brik Elsa Triolet und ihr Mann Louis Aragon.   Identität   Ich bin in Tallinn in einer jüdischen Familie geboren. Mein Großvater Julius Genss war ein berühmter Kunst- und Büchersammler, ein bedeutender Experte der Kunstgeschichte. Mein Vater Dr. Leo Gens war Professor der Kunstgeschichte an der Kunstakademie in Tallinn. Ich studierte zuerst Restaurierung in Moskau und nach meinem Diplomabschluss studierte ich Kunstgeschichte an der Kunstakademie in Leningrad [heutiges St. Petersburg]. Ab 1982 arbeitete ich als Diplom- Restauratorin in Tallinn und bis zum heutigen Tag als freiberufliche Restauratorin in München. Mein Vater, sowie mein Großvater waren überzeugte Atheisten. Es heißt aber nicht, dass wir uns nicht als Juden gefühlt haben. Allerdings spielte Antisemitismus in unserem Alltag immer eine große Rolle. Da mein Großvater und Vater zwei bedeutende Figuren in der Kunstgeschichte Estlands waren, gehörten wir zu den so genannten “anerkannten Juden”. Jüdisch zu sein bedeutete für mich nichts Religiöses, sondern etwas Kulturelles: Musik, Literatur, Kunst und Mentalität.   Auswanderung   Der Entschluss auszuwandern kam von meinem Mann. Er wollte immer weg aus der Sowjetunion. Aus den Fernsehnachrichten haben wir zufällig über das Programm für Bürger mit jüdischer Herkunft [Kontingengtflüchtlingsgesetz] in Deutschland erfahren. Im Februar 1991 kamen wir mit einem Touristenvisum nach Berlin. Das erste Jahr, das wir im Wohnheim verbrachten, hinterließ bei mir keine schönen Erinnerungen. In Berlin habe ich mein Studium der Kunstgeschichte an der Freien Universität Berlin fortgesetzt. Mein Mann suchte als IT-Fachmann vergeblich nach einer Arbeit in Berlin. 1993 bewarb er sich für eine Stelle in München, bekam eine Zusage und ging zuerst alleine hin. Ein Jahr später zog unsere ganze Familie nach München um. Meine Integration verdanke ich meinen Kollegen aus dem Restaurierungsatelier von Thomas Schoeller und unseren Freunden.   Estland – meine Heimat   Ich persönlich war mit meinem Leben in Estland sehr zufrieden, aber ich konnte den Wunsch meines Mannes nicht ignorieren. Nach zwanzig Jahren in Deutschland kann ich mir mein Leben in Tallinn nicht mehr vorstellen. Trotzdem bleibt Estland meine Heimat. Auf dem jüdischen Friedhof liegen meine Eltern und Großeltern und ich besuche gerne meine Verwandten und Freunde. Ich fühle mich mit der Natur an der Ostseeküste sehr verbunden. Mich interessiert immer, was in Estland passiert. Es ist aber traurig zu erfahren, dass die jungen Menschen in Estland sich ihre Zukunft eher im Ausland vorstellen, als in ihrer Heimat.
10.04.2012 - 21:43:01
http://www.restaurator-muenchen.com/de/knowledge-base-de/24-interview.html
 
 
 
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