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Nächster Fight für Dominik Britsch (24-0, 9 K.o.´s): Der von Ulli Wegner trainierte Mittelgewichtler wird bei der Boxgala am 27. August zum Einsatz kommen. Da das Programm schon jetzt mit Titelkämpfen (WBA-WM im Schwergewicht zwischen Alexander Povetkin und Ruslan Chagaev, WBA- und WBO-Intercontinental Meisterschaft im Schwergewicht mit Robert Helenius gegen Siarhei Liakhovich und EU-Meisterschaft im Halbschwergewicht Artur Hein vs. Tony Averlant) nur so gespickt ist, steht im Kampf des Neckarsulmers kein Gürtel zur Disposition. Doch das heißt nicht, dass es gegen den früheren Britischen Meister und einstigen EM-Herausforderer Steven Bendall (29-5, 14 K.o.´s) um nichts geht. Im Gegenteil: Vor allem setzt der Deutsche seine gute Weltranglistenplatzierung - im Moment wird er bei der International Boxing Federation auf Rang 13 geführt - aufs Spiel.

Zuletzt lief für Britsch alles nach Plan. Nachdem er im Jahr 2009 in Kiel IBF-Junioren-Weltmeister geworden war, sicherte er sich am 16. Juli dieses Jahres im Olympia-Eisstadion in München mit einem technischen K.o.-Sieg in der neunten Runde gegen den Amerikaner Ryan Davis die IBF-Intercontinental Meisterschaft. „Das war natürlich ein großer Schritt nach vorn“, so Britsch. „Dass ich jetzt schon die Nummer 13 der IBF-Weltrangliste bin, ist für mich eine besondere Sache. Deshalb ist es gut, dass ich meine Form gegen gute Gegner weiter unter Beweis stellen kann. Am liebsten würde ich gleich um die WM boxen, aber im Endeffekt entscheiden Trainer und Manager, wie weit ich bin. Von der Ranglistenplatzierung her wäre es aber ja möglich, gegen den IBF-Weltmeister anzutreten. Und gegen den aktuellen Champion Daniel Geale würde ich mir gute Chancen ausrechnen. Aber jetzt muss ich mich erst einmal gegen Steven Bendall durchsetzen.“
Der Engländer ist kein Fallobst. Doch nachdem der frühere EM-Gegner von Sebastian Sylvester seinen britischen Titel im Jahr 2009 gegen Darren McDermott verlor, legte er erst einmal eine Pause ein. Jetzt greift der 37-Jährige noch einmal an. „So einen Kontrahenten darf man nicht auf die leichte Schulter nehmen“, warnt Dominik Britsch. „Bendall hat die Erfahrung aus einigen Titelkämpfen und wird sicher nicht nach Erfurt kommen, um sich von mir vorführen zu lassen. Deshalb gehe ich sehr konzentriert an die Sache heran. Zwar ist jeder Kampf eine psychische Belastung, von der Physis her hat mir der letzte Fight aber nicht so viel abverlangt. Deshalb fühle ich mich frisch und will zeigen, dass mit mir zu rechnen ist.“ Dass der 23-Jährige überhaupt in Erfurt zum Einsatz kommt, verdankt er seinem Coach Ulli Wegner. Denn der wollte ihn gerne wieder in der Messehalle präsentieren. „Herr Wegner ist einfach ein Trainerfuchs. Die Erfahrung aus seiner 40-jährigen Trainerarbeit zeichnet ihn immer wieder aus. Er gibt sich sehr viel Mühe, mich so schnell wie möglich ganz nach oben zu bringen.“
Eintrittskarten für die Boxveranstaltung am 27. August in der Messehalle Erfurt sind über die telefonischen Ticket-Hotlines 01805-570044 und 0180-5055505 (€ 0,14/min., Mobilfunkpreise max. € 0,42/min.) sowie im Internet bei www.eventim.de, www.ticketshop-thueringen.de und www.boxen.com erhältlich.
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